Basler Geschichte entdecken!
Seit über 200 Jahren gibt die GGG Basel das Neujahrsblatt heraus – eine jährlich erscheinende Publikation, die sich spannenden Themen der Basler Geschichte widmet.
Die Bücher sind gut verständlich geschrieben und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert. Sie machen Geschichte lebendig und zeigen, wie sich Basel über die Zeit entwickelt hat – für alle, die sich für die Stadt und ihre Geschichten interessieren.
Dank der Finanzierung durch die GGG hat Basel damit eine Publikationsreihe, die völlig unabhängig von wirtschaftlichen Erwägungen nun 200 Jahre nach ihrer Begründung immer noch das tut, was sich Isaak lselin wohl von ihr erhoffte: bei den Einwohnern der Stadt durch vermehrte Kenntnis ihrer Geschichte den Sinn für die Gemeinschaft zu wecken und zu fördern.
Ein Stück Basel - jedes Jahr neu erzählt.
204. Neujahrsblatt
Die Geschichte der Basler Medien
Seit der Gründung der ersten Zeitung 1831 ist die Basler Medienlandschaft in stetem Wandel begriffen.
203. Neujahrsblatt
Freiraum in Basel seit 1860
Ab 1860 hat sich Basel innert rund 100 Jahren über das gesamte Gemeindegebiet ausgedehnt.
202. Neujahrsblatt
Arbeiten und Leben im Basler Blindenheim
Die Stiftung Blindenheim Basel feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen.
Hintergrund & Team
200 Jahre alt - zur Geschichte der Neujahrsblätter der GGG
1819 beschloss die GGG, nach dem Vorbild anderer Kantone - besonders auch Zürichs - ebenfalls ein Neujahrsblatt herauszugeben. Es sollte zur «Bildung des Verstandes und Veredlung des Herzens» der Jugend (und zwar der männlichen wie der weiblichen) dienen. 1821 erschien dann prompt das erste Bändchen; es erzählte passenderweise die Lebensgeschichte des GGG Gründers Isaak lselin. Mit Ausnahme der Bürgerkriegsjahre 1833/34 erschien nun jedes Jahr ein Band zur Geschichte Basels, ohne besondere Ansprüche an Vollständigkeit und Chronologie zu stellen. Dennoch gelang es, sozusagen die ganze Vergangenheit Basels auf eine Art darzustellen, die die Kommission 1872 dazu veranlasste, den Zusatz «für Basels Jugend» zu streichen. Vergriffene Bände sind übrigens nicht nur im Staatsarchiv Basel, sondern auch antiquarisch und zum Teil im Internet zu finden.
Erfolg
Die Neujahrsblätter waren bereits im 19. Jahrhundert zu einer wissenschaftlich fundierten Publikation geworden, die aus der Historiographie Basels nicht mehr wegzudenken war. Unter anderen verfassten Jacob Burckhardt, Rudolf Wackernagel oder auch Andreas Heusler Neujahrsblätter, und bis heute findet man unter den Autoren und Autorinnen die führenden Vertreter ihres Faches. Die Neujahrsblätter waren und sind für Forscher und interessierte Laien oft die einzigen Quellen für bestimmte Aspekte der Geschichte und Kunstgeschichte Basels. Im 19. Jahrhundert kamen zum Text jeweils noch Kunstblätter hinzu, die von den bekanntesten Künstlern ihrer Zeit gestaltet wurden (Hieronymus Hess, Marquard Wocher, Anton Winterlin, Burkhard Mangold etc.). Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts ermöglichten die technischen Fortschritte immer zahlreichere Illustrationen und farbige Umschläge.
Team
Die Kommission des GGG Neujahrsblattes besteht aus sieben ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Jedes Jahr engagiert sich das Team aufs Neue, im November ein spannendes, wissenschaftlich fundiertes «GGG Neujahrsblatt» herauszugeben
- Pascale Meyer Portmann, Präsidentin
- Karsten Engel
- Silas Gusset Zeithistoriker, Autor im Projekt "Stadt.Geschichte.Basel" und Mitarbeiter bei das mgmt gmbh, Kulturmanagement und Kommunikation. Seit 2022 Mitglied der Kommission des GGG Neujahrsblatts.
- Nina Mirić
- Jan Müller Germanist und Historiker, Gymnasiallehrer in Liestal, Mitherausgeber «Das Narr – Das narrativistische Literaturmagazin», Mitglied im Fachausschuss Literatur BS/BL, seit 2021 Mitglied der Kommission des GGG-Neujahrsblatts.
- Noah Regenass Kunsthistoriker, Fachreferent an der Universitätsbibliothek Basel, seit 2018 Mitglied der Kommission des GGG-Neujahrsblatts.
- Patricia Zihlmann-Märki Historikerin, Autorin des Neujahrsblatts 187, seit 2013 Mitglied der Kommission des GGG-Neujahrsblatts.
Erwerben
Erwerben können Sie die Bücher via Geschäftsstelle der GGG Basel, dem Schwabe Verlag oder im ausgewählten Buchhandel.
In der Basiliensia-Lounge der Hauptbibliothek der Universität Basel finden Sie alle Bände des GGG Neujahrsblattes zum Lesen.

GGG Neujahrsblatt
c/o Pascale Meyer Portmann
GGG Basel
Gerbergasse 24
Postfach
4001 Basel
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